Vorsicht, spielende Haustiere!

Tierische Mitspieler am Spieltisch

ein Spiele-Artikel von Jürgen Strobel - 04.09.2016
Tierische Mitspieler - Foto von Jürgen Strobel
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Miau ... Hallo, Ihr Menschen da draußen! Mein Name ist Emil und ich bin erst zehn Monate alt. Mein Frauchen und Herrchen habe ich jetzt schon so wahnsinnig lieb, dass ich sie nicht mehr missen möchte.

Am Anfang wollte ich erst gar nicht aus dem Haus, aber mittlerweile streife ich täglich, wenn die Sonne scheint, durch unseren Garten. Dort gehe ich dann auf Raubzüge und versuche, Schmetterlinge und anderes Getier zu fangen. Leider klappt das nicht immer.

Emil, der tierische Mitspieler - Foto von Jürgen StrobelAuch Luca macht manchmal Stress. Er wohnt nebenan und sagt von sich, er sei eine waschechte Waldkatze. Ja, klar! Was für ein Angeber. Sieht aus wie ein Waschbär und ist so dick wie Garfield. Der ist doch nur ein aufgeblasener Heißluftballon. Von dem kommt nur heiße Luft und sonst nichts. Pöh ....

Manchmal, wenn es draußen regnet, mache ich es mir zu Hause gemütlich und halte ein kleines Schläfchen. Dann werde ich plötzlich von lautem Gelächter und Schreien geweckt. Neugierig strecke ich meinen Kopf und sehe meine Familie am Tisch sitzen. Sie haben viele bunte Pöppel und Karten auf dem Tisch liegen, manchmal auch so bunte schöne Steinchen. Da kann ich dann einfach nicht widerstehen und muss mitspielen.

Dass meine Familie so viel spielt, finde ich Spitzenklasse. Sitzen wir doch alle an einem Tisch und spielen tolle Spiele. Vor allem das mit den bunten Steinchen gefällt mir sehr gut. Da zocke ich immer alle ab! Tja, da schlägt mich keiner, ha ....

Oh, ich sehe gerade die Sonne durch die Wolken blitzen. Dann wird es mal wieder Zeit, auf Raubzug zu gehen. Mal sehen, ob mir der dicke Waschbär Luca über den Weg läuft. Dem kann ich dann gleich erzählen, wie ich beim Spielen meine Familie abgezockt habe. Der Versager ...

Also, bis dann, ich muss mal los.

Tschö

Euer Emil