Die Lieben Sieben - Ab auf die Wippe

eine Spielerezension von Riemi - 09.05.2010
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Ab auf die Wippe von Die Spiegelburg
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Neulich im Kindergarten. „Schon mal was von den Lieben Sieben gehört?“ „Jaaaaaaa“ rufen die Kinder. „Okay, weiß denn jemand wie die mit Namen heißen?“ Ich selbst wusste nur, die haben irgendwelche Namen. Kollektives „Öhhh?“ (Die haben Namen?). „Ja, klar weiß ich das!“ kam die Antwort von einem pfiffigen Mädchen. „Die heißen doch (mit Blick auf die Spielsteine) Zebra, Frosch Schwein, Bär, Hund, Maus und Ente.“

Das Internet wusste Rat: Lotte, ist die Ente, die weiß immer alles. Bella, das Schwein, bekleckert sich laufend. Henri, der Hund, ist hilfsbereit und immer vorneweg. Zebra Emma ist ein Tollpatsch. Bär Bruno ist der Gemütliche in der Runde. Maus Ida ist die Schlaue. Frosch Ole ist einer der Kleinsten, hat aber die größte Klappe. Das Coole an den Lieben Sieben ist, denk dir ein Produkt aus, auf dem man das Konterfei der Sieben abdrucken könnte und sei versichert, das gibt es schon. Von Bettwäsche bis Spiele ist alles im Programm. Und schon sind wir bei dem Spiel die Lieben Sieben – Ab auf die Wippe.

Eine robuste Holzwippe steht auf dem Tisch. Jeder Spieler bekommt sieben Holzklötze in unterschiedlichen Größen und dementsprechenden Gewicht. Wobei Bruno und Emma die Größten und schwersten Klötze sind. Dazu noch ein Farbwürfel. Die Farbe auf dem Würfel gibt vor, welchen farbigen Platz die Tiere auf der eigenen Seite der Wippe einnehmen müssen. Wobei man sich vorher einigen sollte, ob die Klötze vor dem würfeln oder Taktischer nach dem würfeln ausgesucht werden. Wer den Joker würfelt darf sich sogar seinen Platz auf der Wippe aussuchen. Die Gewinnvoraussetzung muss vorher auch noch geklärt werden – gewinnt, wer oben, oder wer unten ist.

Ein wirklich simples Spiel und doch kann sich keiner der Faszination Wippenspiel entziehen. Bei den ersten Spielen muss noch das Verständnis für Gewicht und Größe erlernt werden. Kleinere Kinder neigen dazu, Klötze nach persönlichem Geschmack auszuwählen. Der Frosch ist süß, also nehme ich den Frosch zuerst – egal wohin ich ihn stellen muss. Andere Kinder wählen ihre Tiere nach der Würfelfarbe aus. Größere Kinder ab fünf Jahren spielen natürlich schon gewiefter und wissen genau, was sie tun. Sie können dann den beiliegenden Chip einsetzten, mit dem während des laufenden Spiels, immer mal wieder die Gewinnvoraussetzung geändert wird. Aber, jede Spielvariante bietet ihren Reiz.

Erwähnt werden muss, das gleiche Klötze nicht gleich wiegen, was in der Spielpraxis nicht auffällt und eigentlich keine Rolle spielt. Auch die Spielidee ist nicht neu – was soll’s. Diesem sympathischen Spiel verzeiht man es. 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
3
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2009
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
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