Mount Pingo

eine Spielerezension von Stephan Blüml - 19.11.2015
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Mount Pingo - Foto von Huch! & friends
Lesezeit: ca. 2 Minute

Ein Plätzchen an der Sonne auf der Eisscholle, ist was Feines. Der Meinung sind in der Antarktis viele der Tiere und somit ist ein Gerangel um das beste Plätzchen vorprogrammiert.

Wie wird das Kinderspiel Mount Pingo gespielt?

Nach dem die Eisscholle zusammengebastelt und alle Karten gleichmäßig auf Spieler aufgeteilt wurden, kann es bei Mopunt Pingo schon losgehen. Einfach eine Karte aufdecken und die damit verbundene Aktion ausführen. Diese kann sein: Die Karte auf der Scholle zu platzieren, Möwen unterzubringen, Karten runterzuschubsen oder (ganz schwer) Fische an Pinguinkarten anzuklippen. Das alles natürlich, ohne dass etwas herunterfällt. Sollte es doch - und das wird sehr schnell passieren -, kassiert man die Karten als Minuspunkte.

Hat ein Spieler alle seine Karten losbekommen, werden die Minuspunkte verglichen. Sieger ist, wer die wenigsten hat.

Wie gut ist das Kinderspiel Mount Pingo?

Optisch kommt das Kinderspiel Mount Pingo von Arno Steinwender und Christoph Puhl (Huch! & friends) sehr ansprechend daher. Das Material ist stabil und hübsch gestaltet, wenn auch in der Handhabung etwas übungsbedürftig.

Das ist leider auch das Hauptproblem von Mount Pingo. Der haptische Schwierigkeitsgrad ist sehr hoch und es Bedarf ungemein Übung, damit mal was los ist auf der Scholle. Vor allem das Anzwicken der Fische, so niedlich sie auch aussehen mögen, gelingt den wenigsten, insbesondere den Kindern nicht. Das sorgt somit für Frust beim Spiel. Dazu kommt, dass die Regel die Frage offen lässt, was denn ist, wenn einer oder auch mehrere nur noch Karten haben, deren Aktionen nicht mehr ausgeführt werden können, weil die Bedingungen nicht gegeben sind. Für uns war dann das Spiel auch zu Ende, ohne dass diese Karten mitgewertet wurden. Was die Problematik noch toppt, ist die Möglichkeit, das Spiel noch schwieriger zu gestalten, indem Murmeln im Fundament noch zusätzlich für eine wacklige Scholle sorgen. Somit ist Mount Pingo eher etwas für starke Nerven.

Zu dumm, dass "Schlag den Raab" demnächst ausläuft. Da hätte ich gern den Meister verzweifeln gesehen. Für Kinder birgt das Spiel zu große Frustrationsmomente.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
1-5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2015
Spielkategorisierung
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