Asara ist Spiel der Spiele

Österreichischer Spielepreis ist entschieden

ein Spiele-Artikel von admin - 16.08.2011
Asara von Ravensburger
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die Gewinner stehen fest. Der österreichische Spielepreis 2011 ist entschieden. Der Hauptgewinner ist das Brettspiel Asara von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling, das 2010 bei Ravensburger erschienen ist. Die Spielekommission urteilte: „Wunderbar gestaltet und produziert, finden wir ein packendes Spielerlebnis, spannend bis zum Ende!“

Bei Asara geht es darum, durch geschicktes Agieren, möglichst hohe und schön gestaltete Türme zu bauen. Das Brettspiel ist relativ leicht zugänglich und erlaubt dennoch eine große Spieltiefe. Ein Spieletipp für Einsteiger und erfahrene Spieler gleichermaßen.

Anders als die Jury Spiel des Jahres vergibt die Spielekommission neben den Hauptpreis weitere Auszeichnungen. In den einzelnen Kategorien gewannen:

Spiel der Spiele

  • Asara von Wolfgang Kramer und Michael Kiesling (Ravensburger)

Spiele-Hit für Familien

  • Mord im Arosa von Alessandro Zucchini (Zoch Verlag)
  • Qwirkle von Susan McKinley Ross (Schmidt Spiele
  • Voll in Fahrt von Bob Lindner (Amigo Spiele)

Spiele-Hit mit Freunden

  • 7 Wonders von Antoine Bauza (Repos Productions)
  • FortyTwo von Max Ford (Piatnik
  • Uluru von Lauge Luchau (Kosmos)

Spiele-Hit für Kinder

  • Lego Heroica (Lego)
  • Schusselhexe von Markus Nikisch, Sabine Kubesch, Laura Walk (Haba)

Spiele-Hit für Experten

  • Der Herr der Ringe - Das Kartenspiel von Nate French (Heidelberger Spieleverlag)

Die Spielekommission hat das Spiel der Spiele in Österreich bereits zum elften Mal gekürt. Hinter der Expertenrunde unter der Leitung von Dagmar de Cassan steht die Wiener Spiele Akademie. Diese Einrichtung schickt in einem jährlichen Turnus wechselnde Mitglieder in die Expertenrunden für die verschiedenen Gruppen der Kategorie Spiele-Hit und für das Spiel der Spiele. Die Wiener Spiele Akademie kürt aber nicht nur das Spiel der Spiele, sondern versucht die österreichische Brettspiele-Szene zu vernetzen, das Spielen zu fördern und neben vielen Veranstaltungen auch eine verlässliche Klassifizierung der verschiedenen Arten von Brettspielen auf den Weg zu bringen.
 

Quelle: 
Wiener Spieel Akademie/eigene Recherche