Lupus In Tabula

eine Spielerezension von Rainer Fieseler - 31.10.2005
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Lupus In Tabula von daVinci Games

Gäbe es nicht eine gemeinsame traditionelle Grundlage (die zum Beispiel unter dem Namen Mafia bekannt ist), würde ich Lupus in Tabula als Plagiat von Die Werwölfe von Düsterwald bezeichnen.

So aber ist es halt eine weitere Variante des gleichen Prinzips.Genaueres über den Spielverlauf kann man der Besprechung von Die Werwölfe vom Düsterwald entnehmen – die Spielmechanik ist im Grunde dieselbe.

Und wo liegen die Unterschiede? Die Regeln wurden etwas verändert: Die Karten werden nicht direkt nach dem Tod eines Charakters aufgedeckt, sondern erst am Ende des Spiels. Die Charaktere wurden zum Teil modifiziert: So mutierten die Verliebten zu Logenbrüdern der Freimaurer (und können, weil es eigene Karten gibt, nicht mehr zugleich Werwolf sein); die Hexe fehlt, dafür ist ein Werhamster im Spiel.

Und schließlich sind die Grafiken realer aber in meinen Augen auch weniger "künstlerisch wertvoll" geworden.

Welches Spiel einem im Bezug auf Regeln, Charaktere und Grafik besser gefällt, dürfte Geschmacksache sein – gut sind beide Spiele. Doch wer eins hat, braucht das andere nicht mehr.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
9 - 23
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2003
Spielkategorisierung
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