1, 2, 3 ... ich komme!

eine Spielerezension von Mareike Schöbel - 17.01.2010
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1, 2, 3 ... ich komme von Haba

Kinder spielen gerne fangen … Warum also nicht auch auf dem Brett? Tim und seine Freunde streifen durch die Straßen. Plötzlich sehen sie hinter einem Tor, einen Park. Da bekommen sie die Idee fangen zu spielen.

Der Startspieler legt fünf Karten, auf denen die Kinder abgebildet sind, vor sich ab und versucht, sich ihre Merkmale innerhalb einer Sanduhrlänge einzuprägen. Dann schließt er die Augen, während ein Mitspieler die Kinderkarten mit den Versteckkarten abdeckt. Auf das Signal der Mitspieler „versteckt!“ geht´s los und der Spieler darf „1,2,3 ich komme!“ rufen und beginnen. Man kann jetzt nur noch kleine Ausschnitte der Kinder erkennen. Der Spieler muss sich jetzt an zwei versteckte Merkmale erinnern, um eine Karte als Belohnung zu bekommen. Ein Spieler muss sich dabei unterschiedlichste Merkmale einprägen wie zum Beispiel eine Brille oder keine oder kurze oder lange Ärmel. Rät der Spieler falsch, kommt die Karte aus dem Spiel. In jeder Runde sucht ein anderer Spieler die versteckten Kinder. Das Spiel endet, wenn jeder zweimal an der Reihe war, und der Gewinner ist, wer sich die meisten Karten sichern konnte. Profispieler können vor Spielbeginn auch vereinbaren, dass drei Merkmale genannt werden müssen oder dass der Spielzug endet, sobald ein falsches Merkmal genannt wurde.

1,2,3 ich komme ich ein anspruchsvolles, aber kindgerechtes Memospiel. Mit wenigen Spielregeln auskommend, kann es gleich ans Verstecken und Suchen gehen. Im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Art kommt auch bei den Mitspielern keine Langeweile auf, da sie mit Uhrenkontrolle, dem Einprägen und dem Verstecken der Karten beschäftigt sind. Dank den 40 Kinderkarten mit den unterschiedlichsten Merkmalen, die es sich einzuprägen gilt, macht das Spiel auch in der zweiten Runde noch Spaß. Denn auch wenn der erste Spieler alle Karten gewinnt, gibt es noch ausreichend Nachschub und Abwechslung. Auch durch das Verstecken mit den Karten ist das Spiel spannender, als ein einfaches Memospiel bei dem immer nur ein Gegenstand zu sehen ist. Statt "der da hat …" oder "die da hat …" zu sagen, kann man sich natürlich auch lustige Namen für die Kinderkarten überlegen.  Ein tolles Memospiel, mit lustiger Rahmenhandlung, was gut zu mehreren Spielern gespielt werden kann und auch für ältere Kinder oder Familien durchaus anspruchsvoll ist. 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5 - 99
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2009
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
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