Frogriders

eine Spielerezension von Arno van Mark - 08.11.2017
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Frogriders - Foto von Pegasus Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Elfische Froschreiter, die auf bunten Fröschen über einen Teich springen? Ganz schön schräg, was  uns Asger Harding Granerud und Daniel Skjold Pedersen mit Frogriders (Pegasus Spiele) präsentieren! Wir schauen mal, was hinter der schrillen Aufmachung steckt und wagen den Sprung ins kalte Nass.

Wie wird Frogriders gespielt?

Wer einmal Solitär gespielt hat, kennt schon einmal den grundlegenden Spielzug: Wir springen mit einem Froschreiter über einen anderen und dürfen den übersprungenen Frosch zu uns nehmen.  Die gesammelten Frösche geben uns dann Siegpunkte anhand von zwei öffentlichen „Aufträgen“ und einem persönlichen. Diese Aufträge können zum Beispiel das Sammeln von fünf gleichfarbigen Fröschen sein oder das Sammeln von bestimmten Paaren.

Darüber hinaus ist  es aber auch möglich, einen der gesammelten Frösche „ins Dorf zu schicken“, um eine bestimmte Sonderaktion auszulösen. Ein roter Frosch erlaubt zum Beispiel einen weiteren Zug. Gibt man einen gelben Frosch ab, erhält man dafür einen Frosch einer anderen Farbe. Für einen blauen Frosch erhält man eine von diversen Sonderkarten, die weitere Bedingungen für Punkte bereithalten oder sogar Sonderfähigkeiten wie das Springen über Eck erlauben.

Ist kein regulärer Sprung mehr möglich, endet das Spiel. Dann werden die Punkte zusammengezählt und der Gewinner ermittelt.

Wie gut ist Frogriders als Familienspiel?

Frogriders macht optisch und vom Material her einen fröhlichen einladenden Eindruck. Natürlich eher bei Kindern, aber auch Erwachsene können die kleinen Froschreiter in ihren Bann ziehen.

Die Regeln sind für Kinder ab Grundschulalter leicht zu verstehen. Da aber aufgrund der vielen Sonderkarten eine gewisse Übersicht erforderlich ist, sollten unerfahrenen Spielern ein paar Eingewöhnungspartien zugestanden werden. Die große Stärke von Frogriders sind die Kombination aus schönem Material, einfachen Regeln und einer großen Variabilität aufgrund der verschiedenen Kartenauslagen und der schier unendlichen Startaufstellungen der Froschreiter. Die Spielzeit von nur 20 Minuten bei (geübten) Spielern führt daher zu vielen Revanchepartien. Am besten spielt sich Frogriders mit zwei oder drei Personen. Bei vier Personen ist es sehr schwierig, den nächsten Zug schon gedanklich zu planen, da sich die Kartenauslage bis dahin schon wieder komplett geändert haben kann.

Die Froschreiter werden bei uns jedenfalls häufiger auf den Tisch hüpfen. Entweder als echtes Familienspiel oder als schneller Aufwärmer oder Absacker in reinen Erwachsenenrunden.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
20-30
Jahrgang: 
2017
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Fotos
Frogriders
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