Klaus die Maus entdeckt die Welt

eine Spielerezension von Mareike Schöbel - 18.04.2009
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Klaus die Maus entdeckt die Welt von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Klaus die Maus war in vielen Ländern unterwegs und will nun seine Bilder zeigen. Leider hat ein kräftiger Wind alle Bilder durcheinander gewirbelt. Können die Kinder Klaus helfen, sie den Kontinenten zuzuordnen?

Vor Spielbeginn wird eine kleine Weltkarte aus sechs Teilen zusammengepuzzelt. Die Karten werden mit der Bildseite nach oben als Kartenstapel bereitgelegt und jeder erhält eine Spielfigur. Der erste Spieler nimmt die oberste Karte vom Stapel und legt sie in die Bildbox, sodass niemand die Rückseite sehen kann. Alle Spieler überlegen, von welchem Kontinent das Bild sein könnte und der Startspieler setzt seine Figur auf das entsprechende Land. Die anderen folgen der Reihe nach. Haben alle Spieler gesetzt, wird es spannend und die Bildbox umgedreht. Auf der Bildrückseite sehen wir das Land und eine Erklärung. Wer noch nicht lesen kann, kann Farbe und Form des Kontinents vergleichen und weiß, ob er richtig liegt. Jeder Spieler, der richtig liegt, bekommt einen Chip. Der nächste Spieler darf nun eine neue Karte in die Box legen. Gespielt wird solange, bis der erste Spieler zehn Punkte gesammelt hat.

Auch wenn Klaus die Maus kein neues Spiel vom Thema her ist und stark an ein Spiel aus einem anderen Verlag erinnert, kommt dem Spiel hier die wenigen Puzzleteile zugute. Hier spielen auch nicht alle Spieler gleichzeitig, was den Spielspaß aber etwas bremst, wenn ein Spieler lange überlegt oder die anderen sich einfach an die Antwort dranhängen. Positiv ist dafür, dass es kein Platzlimit auf einem Kontinent gibt.

Auch wenn das Spiel theoretisch über das Vergleichen von Farben und Formen spielbar ist, eignet es sich eher als Familienspiel oder für Kinder, die gut lesen können. Einige Begriffe sind gerade beim ersten Spielen schwierig auszusprechen und die Erklärungen sind durchaus lesenswert. Insgesamt ist das Spiel ansprechend illustriert und für die ersten Runden anspruchsvoll. Nach einiger Zeit, wenn die Zuordnung bekannt ist, stellt sich aber gerade das Hintereinandersetzen als Blockade heraus, die deutlich den Spielspaß mindert.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5 - 99
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2008
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielegattung: 
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