Wild Shots

eine Spielerezension von Daniel Wünsche - 14.10.2017
  Spiel bewerten Spiel kaufen kommentieren
Wild Shots - Foto von Piatnik
Lesezeit: 2 Minuten

Stichspiele gibt es wie Sand am Meer, und es gibt sie in jeder noch so denkbarer Geschmacksrichtung. Wild Shots von Dennis Knirps und Christian Kruchten (Piatnik) versetzt uns in den wilden Westen, vermutlich in einen verqualmten Saloon, mit zwielichtigen Gestalten. Es wird mit Karten um den Posten des Sheriffs gespielt.

Wie wird das Stichspiel Wild Shots gespielt?

Die meisten Stichspiele zählen die Stiche, die gewonnen werden, und legen zu Beginn der Runde einen Trumpf fest. Bei Wild Shots ist alles etwas anders. In jeder der vier Runden, sind in Stichen andere Symbole auf den Karten zu vermeiden, da sie Minuspunkte einbringen. Und diese wollen wir natürlich nicht haben. Jede Runde wird mit je zehn Karten pro Spieler gespielt, und zwischen jedem Stich, wird der Trumpf durch ein kleines Kartendeck neu bestimmt. Es herrscht Farbzwang, und die Karte mit dem höchsten Wert, oder der höchste Trumpf, gewinnt den Stich. Am Ende einer Runde werden die jeweiligen Minuspunkte addiert, und nach vier Runden steht der neue Sheriff fest, der Spieler mit den wenigsten Minuspunkten.

Lohnt sich das Stichspiel Wild Shots?

Das Kartenspiel Wild Shots ist sehr schnell erklärt, was wohl der größte Vorzug des Spieles ist. Optisch macht es auch einiges her. Ich mag die schlichte Grafik der Karten sehr. Aber der Spielablauf ist gefühlt, permanent vom Zufall geprägt. Es gibt eine Übersichtskarte, die anzeigt, welche Symbole in welcher Runde bestraft werden. So hofft man ständig, einmal eine Farbe nicht bedienen zu können, und damit dann den Mitspieler diese faulen Eier, zuzuschießen. Aber weiter ist eine Planung nicht möglich, da der Trumpf eben nicht nur jede Runde wechselt, sondern nach jedem Stich. Das kann während des Spieles schon Mal für Verwirrung sorgen, und schnell hat man eine Karte gespielt, die dann unerwartet sticht, weil man sich den Trumpf nicht gleich gemerkt hatte. Trotz der geringen Planbarkeit, hat uns das Spiel doch einige Runden lang gefesselt. Es spielt sich flott, und es sind wenig wichtige Entscheidungen zu treffen. So ist es perfekt geeignet, am Ende eines langen Spieleabends, diesen ausklingen zu lassen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2017
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
Mehr zum Spiel
Brettspiele-Newsletter von Reich der Spiele abonnieren