Wo war's?

Hört genau zu und verfolgt den Dieb des Drachenschatzes

eine Spielerezension von Claudia Grothe - 17.01.2010
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Wo war's?
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Ein Dieb hat den Schatz des Drachen gestohlen. Ziel des Spiels ist es, den Weg des Diebes zu verfolgen, um am Ende des Spiels auf dem gleichen Feld zu stehen oder, falls das keinem Spieler gelingen sollte, wenigstens am nächsten dran zu sein. Dafür bekommt man dann Drachentaler. Es werden mehrere Runden gespielt. Wer als erster eine bestimmte Anzahl an Drachentalern gesammelt hat, gewinnt das Spiel.

Der Spielplan ist wie ein Schachbrett unterteilt und auf jedem Feld befindet sich ein bestimmtes Motiv. Es gibt 20 verschiedene Motive, zu denen jeweils ein Geräusch gehört (ein Barde, der singt und Harfe spielt, Schafe, die blöken und so weiter). Diese Motive sind mehrfach auf dem Spielplan wiederzufinden. Die Geräusche kann man sich alle seperat anhören, sodass man sie im Spiel dann auch wiedererkennt.

Der Drache gibt den Weg des Diebes vor und auch die Länge (zehn bis 25 Geräusche). Da der Drache aber leider nicht sprechen kann, macht er die Geräusche des Feldes nach, auf dem sich der Dieb gerade befindet.Der Drache selbst befindet sich auf einem elektronischen Drachenfelsen, der sowohl die Geräusche liefert, als auch Würfel ist. Um einen kleinen grauen Knopf auf dem Drachenfelsen herum sind Würfel mit den Augenzahlen eins bis vier sowie ein Drache gezeichnet. Drückt man auf diesen Knopf, leuchtet neben dem entsprechenden Würfelergebnis ein rotes Lämpchen auf.

Es sind drei Schwierigkeitsstufen einstellbar. Bei Stufe eins kommt mit jedem Knopfdruck (= würfeln) ein neues Geräusch. Auf Stufe zwei und drei laufen die Geräusche nacheinander ab.  Unabhängig davon wie schnell die Spieler würfeln und ziehen, kommt alle zehn beziehungsweise fünf Sekunden ein neues Geräusch.

Schwierigkeitsstufe wählen und los geht's! Der Dieb kann immer nur ein Feld weiter gehen und das auch nur waagerecht oder senkrecht. Da jedes Motiv mehrfach vorhanden ist, gilt es nun, durch geschicktes Kombinieren dahinter zu kommen, wo er sich gerade befindet: Vorhin haben Schafe geblökt, danach hat ein Hund gebellt, jetzt plätschert ein Fluss ... Wo auf dem Spielplan liegen die Motive so beieinander, dass man sie mit jeweils einem Zug erreicht? Gefunden? Dann nichts wie hin. Würfelt man einen Drachen, kann man auf ein beliebiges Feld ziehen.

Doch bei so viel Hilfe wäre der Dieb ja leicht zu fassen, wenn da nicht die Hexe wäre. Kommt der Dieb auf ein Hexenfeld, so nimmt diese ihn bis zu einer anderen Hexe mit und man muss wieder über das ganze Spielfeld, um dem Dieb auf den Versen zu bleiben.

Am Ende des Spiels erklingt ein Trommelwirbel und auf dem Display des Drachenfelsen steht, auf welchem Feld sich der Dieb befindet. Nun werden die Drachentaler an die besten Verfolger verteilt.

Ein klasse Spiel, das sehr schön illustriert ist und immer spannend bleibt, da der Weg des Diebes sich jedes mal ändert. Die Geräusche sind sehr schön gemacht. Toll ist auch, dass man es gut allein spielen kann, wenn grad mal kein Mitspieler zur Hand ist. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Altersunterschied der Kinder nicht all zu groß ist, da die älteren doch etwas fixer im Kombinieren sind. Schließlich macht auch das beste Spiel keinen Spaß, wenn man nie gewinnt.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
1 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
7
Spieldauer (Minuten): 
40
Jahrgang: 
2009
Spielkategorisierung
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