Castle Rampage

eine Spielerezension von Jürgen Strobel - 14.08.2019
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Castle Rampage - Ausschnitt - Foto von Pegasus Spiele
Lesezeit: ca. 3 Minuten

So, jetzt reicht es mir endgültig! Seine Burg ist heute fällig! Heute wird sie in Grund und Boden gestampft. Doch das ist gar nicht so einfach, muss ich zuerst noch an seinem gut bewachten Tor vorbei. Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!

Castle Rampage: Lasset die Heere aufmarschieren ...

Für diese Unterfangen stehen uns 118 Spielkarten zur Verfügung. Diese setzen sich vom Ritter, Veteran über Söldner und Riesen, ja sogar bis hin zum Drachen zusammen. Unsere Festung hingegen besteht aus einem Tor und der einzunehmenden Burg. Torkarten werden vor der Übersichtskarte plaziert. Die Burgkarten dahinter. Schauen wir uns einmal die Aktionskarten näher an. Jede Karte repräsentiert einen bestimmten Typ von Einheit. Jede dieser Karten verfügt über zwei Verteidigungswerte. Einen für das Tor und der andere für die Burg. Je nach Einheit sind diese unterschiedlich. Zudem verfügt jeder Typ von Karte noch über eine spezielle Fähigkeit, die auch wiederum Kosten verursachen kann. Zu Spielbeginn erhält jeder Burgherr fünf Karten auf die Hand; von diesen werden zwei verdeckt vor das Tor gelegt. Zwei Karten unter die Burg und die letzte wird zur Seite gelegt. Das Ganze wird dann noch einmal wiederholt. So hat man am Ende vier Karten vor dem Tor und vier Karten unter der Burg liegen. Die zwei zur Seite gelegten Karten bilden die Starthand.

Trommeln erklingen, Fanfaren erschallen, die Schlacht beginnt ...

Wer am Zug ist, zieht zuerst einmal zwei Karten nach. Nun hat man die Möglichkeit, eine Karte zur Verteidigung seiner Burg zu spielen. Entweder schiebt man diese unter das Tor oder aber unter die Burg. Darüber hinaus darf man nun so viele Karten spielen, wie man möchte und kann. Denn einige Karten verlangen eine bestimmte Anzahl von Handkarten als Kosten vor dem Ausspielen. Alle ausgespielten Karten werden abgehandelt und auf den Ablagestapel gelegt. Nur permanente Karten bleiben vor dem Spieler liegen.

Spielen wir eine Karte mit Angriffswert, greifen wir damit automatisch die Burg des Gegners an. Wir greifen immer erst das Tor an, sollten dort keine Karten mehr zur Verteidigung liegen, dann zielt der Angriff direkt auf die Burg. Greife ich also an, wird die oberste Karte des verteidigenden Spielers aufgedeckt. Ist der Verteidigungswert höher, dann bleibt der Angriff erfolglos und die Karte wird abgelegt. Ist der Angriffswert höher als Karte des Verteidigers, so wird letztere zerstört und die nächste Karte wird aufgedeckt. Reicht auch hier der restliche Angriffswert aus, wird auch diese Karte zerstört. Dies wir soweit fortgesetzt, bis ein Spieler die letzte Karte seiner Burg verliert. In diesem Fall hat er die Schlacht verloren und muss sich geschlagen geben.

Castle Rampage und dann lichtet sich der Nebel und die Schlacht ist vorbei

Funspiel Castle Rampage - Foto von Pegasus SpieleCastle Rampage von Matthias Cramer (Pegasus Spiele) ist ein nettes Zwei-Personen-Spiel für zwischendurch. Schnell erklärt und schnell gespielt, passt es doch sehr gut als Lückenfüller oder aber als Absacker nach einem Spieleabend. Die Kartengrafiken sind nett gezeichnet und das Spielprinzip passt hier sehr gut zum Thema. Alles in allem kann man nicht viel falsch machen mit Castle Rampage.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
ab 8 Jahren
Spieldauer (Minuten): 
10-20
Jahrgang: 
2018
Spielkategorisierung
Fotos
Funspiel Castle Rampage - Foto von Pegasus Spiele
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