Caesar & Cleopatra

eine Spielerezension von Michael Weber - 31.10.2005
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Caesar & Cleopatra von Kosmos
Lesezeit: ca. 2 Minute

Cesar und Cleopatra kämpfen um den Einfluss bei den Patriziern: Praetoren, Questoren, Aedilen, Zensoren und natürlich Senatoren. Dazu hat jede der beiden Seiten ein paar Hilfskräfte (unter anderem Sklaven, Tänzerinnen, Hohepriesterinnen bei Cleopatra und Präfekte, Gigolos Romanos, Zenturios bei Cesar), die als Karten mit Werten von ein bis fünf auf die Patrizier "losgelassen" werden. Alle fünf Patriziergruppen werden nebeneinander gelegt, dann muss jeder der Spieler jeweils eine Karte auf seiner Seite der Patrizier verdeckt vor jede Gruppe legen. Außerdem hat jeder fünf Karten auf der Hand. Nun gilt es, die Karten weiterhin verdeckt so anzulegen, dass man mit den darauf abgebildeten Werten eine möglichst hohe Einflusssumme erreicht. Dabei dürfen niemals mehr als fünf Karten auf einer Seite oder acht auf beiden Seiten zusammen ausliegen. Spätestens sobald die achte Karte gespielt wurde, erfolgt eine Wertung. Jetzt werden alle Karten vor der Patriziergruppe umgedreht. Der Spieler mit der höchsten Einflusssumme erhält eine Patrizierkarte dieser Gruppe, verliert aber seine höchste Einflusskarte vor dieser Gruppe. Der "unterlegene" Spieler verliert nur die niedrigste Einflusskarte. Die bereits ausliegenden Karten an dieser Gruppe bleiben nun offen liegen. Während des Zuges kann jeder Spieler noch Sonderkarten spielen, die zum Beispiel eine Neuverteilung der Karten oder ein Entfernen einer gegnerischen Karte zur Folge haben können. Am Ende des Zuges wird eine Vertrauensfrage umgedreht, die möglicherweise eine Wertung an einer Patriziergruppe auslöst oder einfach nichts bewirkt (Orgie - heute keine Wertung). Die Regeln sind einfach, lassen die Spieler aber ins Grübeln kommen. Wo lege ich eine Karte an, wo lieber nicht. Und dann ist da ja noch der Philosoph als Einflusskarte, der die Wertung umdreht. Er kehrt die Summe der Einflusskärtchen einfach um. So bleibt auch vor dem Hintergrund der Aktionskarten genügend Raum, um zu taktieren und "Scheinangriffe" zu starten. Diese sind mitunter wichtig, um an bestimmten Patriziergruppen den eigenen Einfluss zu erhöhen. Immerhin zählt am Ende nicht nur jeder für sich gewonnene Patrizier, sondern auch die Mehrheit der gewonnenen Patrizier der einzelnen Gruppen. Wer gar alle Patrizier einer Gruppe für sich gewinnt, erhält einen weiteren Punkt. Außerdem gibt es noch Aufgabenkärtchen, deren Erfüllung zusätzliche Punkte bringen. Die stimmungsvolle Gestaltung der Spielkarten und die schlüssige Anleitung lassen Spielfreude aufkommen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
10
Spieldauer (Minuten): 
40
Jahrgang: 
1997
Spielkategorisierung
Auszeichnungen: 
Spielethema: 
Spielegattung: 
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