Das verrückte Schimpfwörter-ABC

Das Memo-Spiel

eine Spielerezension von Riemi - 18.07.2009
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Das verrückte Schimpfwörter-ABC von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Der  Verlag richtet mit Das verrückte Schimpfwörter-ABC Literatur verspielt an und präsentiert so den Kindern eine spielerische Bilderbuchgeschichte. Das Buch ist dreigeteilt. Die einzelnen Seiten lassen sich Hin- und Herklappen. Dadurch lassen sich insgesamt 17 576 möglichen Wort- und Bildkombinationen erblättern. Gilt es bei dem Buch noch ein großes Durcheinander zu schaffen. Wird durch das Spiel versucht, die schrägen Typen (Tiere) wieder zusammenzusetzen.

Von den sechsundzwanzig schrägen Typen, die im Spiel vorhanden sind, werden nur acht benötigt. Die Stapel mit den Kopf-, Bauch- und Fußkärtchen werden getrennt gemischt. In die Mitte kommt der Kopfstapel. Davon werden vier Karten aufgedeckt und drumherum verteilt. Auf zwei Kärtchen werden sogenannte Stinkstiefel aus Holz gelegt. Sie bringen am Ende Extrapunkte. Die anderen Karten werden links und rechts von der Mitte als verdeckte Leiste ausgelegt.

Jeweils eine Fuß- und Bauchkarte muss der aktive Spieler aufdecken. Passen die beiden Karten zu einem Kopf in der Mitte, darf man die Karten zusammensetzen und vor sich ablegen. Natürlich wir danach eine neue Kopfkarte aufgedeckt und bei Bedarf mit einem Stinkstiefel versehen. Wenn nicht, werden die Karten wieder umgedreht und der nächste Spieler ist dran. Bestimmt am Anfang noch der Zufall, ob aus einem schrägen geteilten Kerl wieder ein ganzer wird, lauern in den weiteren Runden, ähnlich wie bei Memory, die anderen Spieler auf Fehler des aufdeckenden Spieler. Irgendwann liegen vor den Spielern wieder acht Kerle und das Spiel ist vorbei. Pro Kerl gibt es einen Punkt, plus einen Punkt pro Stinkstiefel. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Mit "schön und kurzweilig" lässt sich das Spielgefühl sehr gut beschreiben. Die Karten sind genau wie im Buch mit Wörtern beschriftet und ergeben aneinander gereiht "schlimme" Schimpfwörter. Eines haben die drei Wörter immer gemeinsam, den Anfangsbuchstaben: "Erbärmlicher Erbsen-Enterich" und "Zerzauster Zottel-Zwerg" bringen Leseanfänger dazu, sich zu freuen und die Leseaufgabe anzunehmen – was gar nicht so einfach ist. Damit der Spielspaß mit den wachsenden Fähigkeiten der Kinder mithalten kann, gibt es eine Variante, bei der ein neunter Kerl dazugenommen wird. Zusätzlich wird verdeckt ein Kopf in die Schachtel zurückgelegt. Die Tipps im Anhang der Spielregel regen zu weiteren Spielideen an. Ein Spiel, das nicht nur den Fans des Bilderbuches empfohlen werden kann.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4
Spieldauer (Minuten): 
10
Jahrgang: 
2008
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