König und Konsorten

eine Spielerezension von Mareike Schöbel - 30.04.2007
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König und Konsorten von Hasbro
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Zu Spielbeginn erhalten alle Spieler zwei Gold- und zehn Silbermünzen als Startkapital. Die restlichen Münzen bilden am Spielfeldrand die Schatzkammer des Königs. Jeder Spieler erhält noch sechs Handkarten und los geht es.

Nachdem die oberste Karte vom Ablagestapel aufgedeckt wurde, darf der erste Spieler versuchen, eine passende Handkarte auf den Ablagestapel abzulegen. Die Karte passt, wenn sie entweder die gleiche Farbe oder den gleichen Buchstaben hat. Es gibt auch Jokerkarten, die immer gelegt werden können. Es gibt zwei Sorten von Karten: Hoheitskarten und Gesetzeskarten. Nachdem man eine Hoheitskarte gespielt hat, folgt man den Anweisungen auf der Karte. Meistens darf man noch eine Karte spielen. Eine ausgespielte Gesetzeskarte wird vor dem Spieler abgelegt, für den sie gelten soll, und gilt dann für die ganze Runde. Nur eine Königinnenkarte kann sie außer Kraft setzen. Kann man keine Karte ablegen, muss man eine vom Ablagestapel nachziehen. Gespielt wird über mehrere Runden. Sobald ein Spieler seine letzte Karte ausgespielt hat, endet die Runde. Jetzt wird abgerechnet. Für jede Karte, die ein Spieler noch auf der Hand hält, muss er Münzen aus seinem Vorrat abgeben: eine Silbermünze für jede Hoheitskarte, fünf für jede Gesetzeskarte und zehn für jeden Joker. Anschließend werden Geld bringende Gesetzeskarten abgerechnet und eine neue Runde beginnt. Wieder erhält jeder Spieler sechs Karten, aber kein Geld mehr.Das Spiel endet, wenn ein Spieler kein Geld mehr besitzt. Dann wird die Runde noch abgerechnet. Der Spieler mit dem meisten Geld gewinnt.

König und Konsorten ist ein Kartenspiel, das leider keine allzu neue Spielidee in sich verbirgt, sondern vom Spielprinzip stark an Mau-Mau oder Uno erinnert. Es handelt sich also eher um eine alte Idee im neuen Kostüm. Lediglich die Gesetzeskarten bringen etwas Schwung ins Spiel, sind aber wenig abwechslungsreich. Durch den Einsatz des Geldes beim Spielen muss man nicht die Runden zählen, um den Gewinner auszumachen. Erwähnenswert bleibt letztlich aber immerhin die witzige und recht bunte Grafik der Karten.
Das Spiel ist durchaus auch für jüngere Kinder spielbar, wenn man es zum Beispiel als Familienspiel nutzt. Insgesamt also eher etwas für Spieler die eine neue Variante suchen oder Fan von Spielen rund ums Königshaus sind.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
2 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
25
Spielkategorisierung
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