Das Schwarze Auge: Unter dem Westwind

ein Spiele-Artikel von Cornelia Simon - 31.10.2004
Das Schwarze Auge: Unter dem Westwind
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Thorwal, einst die erste aventurische Region, die mit einer gesamten Box gewürdigt wurde, und Ausgangspunkt der großartigen Phileasson-Saga, einer der besten Abenteuerkampagnen, wird mit diesem neuen Regionalband wieder ins verdiente Rampenlicht der Spielerinteressen gerückt. Gleich mit dabei sind das Gjalskerland sowie die beiden streitenden "Königreiche" Andergast und Nostria.

Neben der typischen Beschreibung von Bevölkerung, Land und Besonderheiten, ist besonders die ausführliche Beschreibung der religiösen Arten und Unarten hervorzuheben. Thorwal ist in diesem Punkt eben eine sehr tolerante, aber auch eine sehr abergläubische Region ...

Ebenfalls ausführlich beschrieben wird das Gjalkserland, das erstmals eine ausführliche Widmung erfährt. Und zwar zu recht, denn es weist einige Besonderheiten auf, die ein Heldentrupp erkunden oder erfahren sollte. Ständig bedroht von Orks und Ogern stehen die Bewohner dort ihren Mann oder ihre Frau.

Nostria und Andergast. Eine Zusammenfassung der ewigen Dauerfehde und schöne Beschreibungen der Königsstädte machen diesen Teil interessant.

Hervorzuheben ist das Kapitel, in dem die Mysterien der Region beschrieben werden. Hier werden Meister die eine oder andere Szenario-Idee finden und für selbst geschriebene Abenteuer wirklich brauchbare Ansätze finden können.

Dem Band liegt eine Vierfarbkarte von Nord-West-Aventurien bei, die keine Wünsche übrige lässt, sowie verschiedene Stadtkarten. Leider sind diese (Thorwal, Prem, Olport, Enqui, Nostria und Andergast) ohne Angaben versehen, sodass man den Gebäuden ihre Bedeutung nicht ohne Zusatzkenntnisse oder Übertrag aus den Karten im Band zuordnen kann.

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