Nürnberg: Ali Babas Messefazit

Spieleclub zeigt sich zufrieden

ein Spiele-Artikel von Jörg Deutesfeld - 16.02.2012
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Der Ali Baba Spieleclub ist mit der Nürnberger internationalen Spielwarenmesse hoch zufrieden. „Wir haben unsere bestehenden Kontakte intensiviert und weitere Verlage als Partner hinzugewinnen können“, freut sich Vereinspräsident Christian Wallisch. Deutschlands größter Spieleclub, der inzwischen bundesweit in sechs Städten agiert, nutzte die Spielwarenmesse um den stetigen Dialog mit den Spieleverlagen zu pflegen.

„Die Verlage wissen, dass wir sie in der Spieleszene gut vertreten. Im Verein werden schließlich die Spiele intensiv gespielt und durchaus auch einer Bewertung unterzogen“, sagt Wallisch. Das Urteil der Spielexperten des Ali Baba Spieleclub ist durchaus gefragt. Die Kooperation zwischen dem Verein und den unterschiedlichen Verlagen ist ein beidseitiges Geben und Nehmen. Während der Verein mit günstigen oder kostenlosen Rezensionsexemplaren ausgestattet wird, garantieren die Spieler, die Neuheiten mindestens ein Jahr bei sämtlichen Vereinsveranstaltungen zu präsentieren. „Außerdem geben wir gerne auch ein Feedback, wie bestimmte Spiele ankommen“, erklärt Wallisch. Auch Regelfragen und Regelunklarheiten deckt der Ali Baba Spieleclub auf und gibt sie an die jeweiligen Verlage weiter.

Ein weiteres Ergebnis der Messe ist eine neue Vereinsmeisterschaft. Nach 7 Wonders und Qwirkle im vergangenen Jahr, folgt nun Mondo Sapiens. Der Verein wird in jedem seiner sechs Regionalverbände eine Vorrunde spielen und den Vereinsmeister dann in einem großen Finale ermitteln. Genaue Details sind in Vorbereitung. 

Nach der Messe ist diesmal übrigens auch direkt vor der Messe. Denn der Ali Baba Spieleclub wird erstmals in seiner Geschichte einen eigenen Messestand haben. Bei der Role Play Convention (RPC) Anfang Mai in Köln bekommt der Verein eine große Fläche. „Dort werden wir die besten Fantasy-Brettspiele aller Zeiten spielen.“ Christian Wallisch weiß, dass die Auswahl der richtigen Spiele in den nächsten Wochen nicht einfach wird. „Ich hoffe, dass uns dabei auch die Verlage helfen und in ihren Archiven den einen oder anderen Schatz für uns leihweise bereithalten.“

Quelle: 
Martin Brock - Pressebüro