Code Omega

eine Spielerezension von Silke Groth - 10.06.2009
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Code Omega von Reich der Spiele

Und wieder einmal darf gemeinsam gegen die Uhr geknobelt werden. Allerdings kommen hier, auch wenn der Autor Grzegorz Rejchtman heißt, anders als bei Ubongo keine geometrischen Formen zum Einsatz, sondern Codestreifen, die richtig anzuordnen sind.

Jeder Spieler erhält 15 dieser Codestreifen, die sich in Farbe, Symbol und der Anordnung der zwei schwarz unterlegten Symbole unterscheiden. Pro Runde erhält jeder Spieler eine Tafel auf der drei oder vier dieser Streifen ausgelegt werden müssen. Ein Würfel bestimmt, welche Codetafeln zu verwenden sind. Diese müssen nun so ausgelegt werden, dass eine senkrechte durchgehende schwarze Linie mit den Symbolen entsteht. Hat ein Spieler dies geschafft, ruft er „Ubongo“... pardon, falsches Spiel ... ruft er „fertig“. Als Belohnung darf er vier Symbolwürfel werfen und sich in den entsprechenden Leisten auf der Siegpunktetafel vorwärts bewegen. Die nachfolgenden Spieler dürfen, so sie den Code noch in der Zeit knacken, drei oder zwei Würfel benutzen, alle anderen Spieler immerhin noch einen Trostwürfel. Sobald ein Spieler in einer Symbolleiste am Ende angelangt ist, hat er gewonnen.

Was für Ubongo gilt, kann, wenig überraschend, fast eins zu eins auf Code Omega übertragen werden (inklusive aller Stärken und Schwächen). Die Anforderungen sind ähnlich, allerdings fiel es einigen Spielern deutlich leichter, die Ubongo-Plättchen richtig anzuordnen, bei Code Omega wird mehr herumprobiert und Lösungen teilweise mehr zufällig gefunden. Auch gewinnt hier nicht unbedingt der schnellste Puzzler, da die Würfel doch hin und wieder sehr, nennen wir es einmal extrem einseitig, fallen. Sicherlich ist dies absolut familiengerecht, denn nur so haben langsamere Spieler auch weiterhin die Chance zu gewinnen, kann aber trotzdem frustrierend sein. Apropos Chancengleichheit: Wie bei Ubongo gibt es auch bei allen Tafeln zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Was bleibt, ist ein nettes, einfaches Familienknobelspiel für Zwischendurch. Im direkten Vergleich zu Ubongo fällt es etwas ab, da dieses sich mit seinen tetrisartigen Teilen einfach etwas schöner puzzelt, was aber letztlich Geschmackssache ist, dafür kann Code Omega sogar zu sechst gespielt werden.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2008
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
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