Drachenstark

eine Spielerezension von Heike und Andreas Bolle - 30.06.2007
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Drachenstark von Reich der Spiele

Drachenstark ist eine Kombination aus Memory- und Brettspiel. Als Spielplan werden acht Vulkankarten zu einem Ring zusammengelegt. Vier Höhlenkarten, die an die Außenkante des Vulkans angelegt werden, bilden die Start- und Zielfeder der Spieler. Ziel des Spieles ist es, mit seiner Spielfigur eine Runde um den Vulkan zu drehen und bei der eigenen Höhlenkarte wieder anzukommen. Um weiterzukommen braucht man aber kein Würfelglück, sondern ein gutes Gedächtnis.

Auf den Spielfeldern des Vulkans sind Symbole abgedruckt. Die selben Symbole sind auf Drachenkarten abgedruckt, die verdeckt in der Mitte des Vulkans liegen. Wer an der Reihe ist, darf eine Drachenkarte aufdecken. Zeigt die aufgedeckte Drachenkarte das gleiche Symbol wie das Spielfeld, auf dem man gerade steht, darf man seinen Drachen entsprechend der Anzahl der abgebildeten Symbole weitersetzen und, wenn man will, noch eine Karte aufdecken. Zeigt die Karte ein anderes Symbol, darf man nicht weitersetzen und der nächste Spieler ist an der Reihe. Eine kleine Gemeinheit sind die Drachen-Piraten. Wer einen Drachen-Piraten aufdeckt, muss ein oder zwei Felder zurücksetzen, darf dafür aber noch eine weitere Karte aufdecken.

Zu Beginn des Spieles kann man natürlich nur raten, welche Karte die richtige ist, aber schon nach wenigen Spielzügen haben so viele Karten offen gelegen, dass man sich gut merken kann, wo welche Karte liegt. Es sind insgesamt nur 16 Drachenkarten, sodass dieses Spiel nicht besonders schwierig ist. Nicht selten braucht man gerade die Karte als erstes, die der Spieler vor einem gerade als letztes aufgedeckt hat. Wer mehrere Karten nacheinander aufdecken kann, kommt gut vorankommt.

Ob man die Aufmachung des Spiels ansprechend findet, ist Geschmackssache. Die kleinen Holzdrachen, die als Spielfiguren dienen, erinnern ein bisschen an Enten und stehen so wackelig auf ihren Füßen, dass sie sich oft auf ihrem Schwanz abstützen. Dass beeinträchtigt zwar nicht ihre Funktion, aber sie sehen dann wie Hasen aus. Und die auf die Spielfelder aufgedruckten grinsenden Fledermäuse, Spinnen und Drachenbabys kann man lustig finden oder einfach nur fürchterlich verzeichnet und hässlich.

Die Spielidee ist ganz nett, aber auch nicht gerade drachenstark. Vor allem die Kinder freuen sich, dass das Spiel nicht besonders schwierig ist, zumal sie in Memory sowieso meist gut sind.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2006
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Mehr zum Spiel
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