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Die guten und die bösen Geister

Dieses Spiel ist eine Neuauflage des Klassikers aus den Achtzigerjahren.

Auf einem Brett von sechs mal sechs Feldern ziehen die beiden Spieler jeweils vier gute und vier böse Geister hin und her. Dabei ist es dem Mitspieler nicht bekannt, welche der Geister gut oder böse sind. Bewegen darf man pro Spielzug einen Geist um ein Feld (wagerecht, senkrecht, vorwärts und rückwärts). Trifft man dabei auf ein Feld, auf dem bereits ein gegnerischer Geist steht, wird dieser geschlagen.

Erkennbar sind die Geister für den Spieler durch kleine rote (böse) und blaue (gute) Farbmarkierungen auf der Rückseite der Spielfiguren. Ziel ist es, dem Gegner alle guten Geister zu schlagen oder den Mitspieler dazu zu bringen, alle eigenen bösen Geister zu schlagen. Eine dritte Siegmöglichkeit ist, einen guten Geist auf die Grundlinie des Gegners zu bringen und über ein Eckfeld aus dem Spielfeld zu bewegen.

Das Spiel ist schnell in den Grundzügen erlernt, die Spieldauer steigt jedoch mit zunehmender Kenntnis des Spielmechanismus'. Je öfter man dieses einfache Spiel auf den Tisch bringt, desto besser lernt man die unglaublich große taktische Vielfalt des Geisterspiels kennen. Was in den Grundzügen einfach aussieht, kann bei zwei Grüblern am Spielbrett schnell in eine Partie "Geisterschach" ausarten. "Biete ich den guten Geist als Opfer, um den gegnerischen zu schlagen? Oder soll ich lieber eine Bresche schlagen, um einen guten Geist auf die Grundlinie des Gegners zu bringen. Und was ist dieser gegnerische Geist? Ein Opfer oder doch gar Falle?" Tatsächlich macht das Spiel richtig Spaß. Es ist unglaublich schnell erlernt und ebenso rasch gespielt. Der Lerneffekt steigt mit der Anzahl der Spiele und die taktischen Möglichkeiten sind enorm. Begeisterung! 

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