Nicht zu fassen

Das mächenhafte Versteckspiel

eine Spielerezension von Armando Schmidt - 16.05.2009
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Nicht zu fassen von Zoch Verlag

Grundlage für dieses Spiel ist “Der Wolf und die sieben Geißlein“, das berühmte Märchen der Gebrüder Grimm. Ein Spieler übernimmt die Rolle des Wolfes und erhält einen kleinen Wolf als Plüsch-Fingerpuppe. Dann werden verschiedene kleine Möbelstücke aus stabilem Karton auf dem Spieltisch verteilt. Für die anderen Spieler gilt es nun, sich gut zu verstecken. Dazu nehmen sie sich jeweils eine kleine Geißlein-Figur, und während der Wolf sich umdreht und bis zehn zählt, verstecken die Spieler ihre Geißlein-Figuren in den Möbelstücken.

Dann macht sich der Wolf schnüffelnd auf die Suche nach den kleinen Geißlein. Er darf dazu in jeder Versteckrunde immer zwei der Möbelstücke durchsuchen. Hat er eines der Geißlein gefunden, steckt er dieses in eine Wolfsfigur aus Pappe. Jeder Spieler, dessen Geißlein nicht gefunden wurde, erhält einen Wackerstein als Belohnung. Gewonnen hat, wer als erster sieben dieser Wackersteine besitzt, beziehungsweise der Wolf, wenn er sieben Geißlein gefressen, äh, gefunden hat.
 
Die Spielanleitung erklärt in wenigen Worten den Spielablauf und wären die Möbel nicht aus Pappe, sondern aus Holz, wäre das Spiel perfekt. Jedoch tut das dem Spielspaß keinen Abbruch. Alles ist mit sehr viel Liebe zum Detail und auch sehr kindgerecht gestaltet. Nicht zu fassen ist ein wunderschönes Kinder- und Familienspiel, das den kleinen wie auch den großen Kindern sehr viel Freude bereitet.

 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
2 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4
Spieldauer (Minuten): 
20
Jahrgang: 
2009
Spielkategorisierung
Auszeichnungen: 
Spielethema: 
Spielegattung: 
Mehr zum Spiel
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