Fish! Fish! Fish!

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 03.10.2010
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Fish! Fish! Fish! von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Auf auf zum fröhlichen Fischen. Endlich ein Fischgrund, in dem es noch genügend Fische gibt. Nach dem Zusammenbau der Fischerboote und dem Zuwasserlassen der Fische kann es losgehen. Zwei graue Fische gibt es schon mal für jeden vorweg. Da die Fische unterschiedliche Wertigkeiten haben, sollte man sich genau überlegen, wohin man mit seinem Boot tuckert. Je nach Spielerzahl erhält jeder ein, zwei oder drei Boote. Die Boote werden über Bewegungskarten gesteuert, von denen jeder Spieler drei erhält. Zusätzlich kommen noch drei Karten offen neben den Spielplan.

Zu Beginn schiffen die Spieler ihre beiden Boote auf zwei freien Randfeldern ein. Zum Glück ist der Bootsführer mit magischen Fähigkeiten ausgestattet, sodass die Spieler in einem Zug entweder eines unserer Boote bewegen oder Fische bewegen können. Beides geschieht über die Bewegungskarten. Für jede ausgespielte Bewegungskarte kann ein Feld in der durch die jeweilige Bewegungskarte angezeigten Richtung bewegt werden. Hat man sich für die Boote entschieden, so kann man beliebig viele Bewegungskarten ausspielen (es gibt ein Handlimit von sieben Karten) und damit ein oder auch mehrere Boote bewegen. Während eines Zuges darf man nicht über Felder ziehen, auf denen schon ein Boot ankert. Die Fische, denen man während der Fahrt begegnet, werden gefangen. Die einzelnen Felder des Fanggebietes sind mit Nummern versehen. Die Nummer des Feldes, auf dem ein Spieler seinen Zug beendet, gibt an, wie viele Karten er nachziehen darf. Bringt ein Spieler dagegen lieber Bewegung in den Fischschwarm, so gilt: Wird ein Fisch auf ein Feld bewegt, auf dem schon einer oder mehrere Fische liegen, so werden die Fische aufeinandergestapelt und es bildet sich ein Fischschwarm. Ein Schwarm bewegt sich bis zum bitteren Ende, d.h. bis er gefangen wird immer als Einheit. Wird ein Fisch oder ein Schwarm auf ein Feld bewegt, auf dem ein Boot steht, werden die Fische von diesem Boot gefangen. Die Anzahl der nachzuziehenden Karten wird auch hier durch die Zahl bestimmt, die auf dem Feld steht, auf dem die Bewegung endet. Eine maritime Besonderheit bilden die grauen Fische. Zu Beginn des Spieles befindet sich nur ein grauer Fisch im Wasser. Die anderen grauen Fische befinden sich auf dem Trockenen und zwar zwei bei jedem Spieler. Diese können während des Spieles eingesetzt werden und zwar am Ende eines Zuges und nur auf Felder, auf denen schon mindestens ein Fisch ist. Nicht eingesetzte graue Fische zählen am Ende fünf Minuspunkte.

Das Spiel endet, sobald der Nachziehstapel aufgebraucht ist. Dann wird der Fang gezählt. Jeder graue Fisch bringt fünf Punkte, jeder weiße zwei und jeder blaue einen Punkt. Der Spieler mit den meisten Punkten wird Angler des Jahres.

Von den Fehlern (Grammatik- und Abbildungsfehler) abgesehen, sind die Spielregeln klar und man kann zügig mit der Angeltour starten. Das Spiel läuft nach meinen Erfahrungen am besten in der Besetzung mit vier Spielern. Das Spiel selbst ist rechteinfach gestrickt und eignet sich gut als Familienspiel. Der Spielaufbau zu Beginn des Spieles (91 Fischplättchen müssen auf dem Spielplan ausgelegt werden) ist auf die Dauer etwas nervig. Schade ist auch, dass es im Grunde nur zwei verschiedene Fischsorten gibt. Unterschiedliche Punktzahlen auf den Plättchen würden für etwas mehr Interaktion sorgen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spielerzahl: 
2 - 5
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
45
Jahrgang: 
2009
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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