Kontor
Amsterdam im 17. Jahrhundert. Zwei Händler/Spieler ringen um das Handelsmonopol. Mit Hilfe von Spielkarten errichten sie Lagerhäuser für Tee, Wein und Gewürze. Wasserkarten dienen dazu, die verschiedenen Einflussbereiche voneinander abzugrenzen.
Ein renommierter Grafiker und viel Spielmaterial aus Holz sorgten dafür, dass die entstehende Hafenlandschaft nicht nur spielerisch, sondern auch optisch anspricht. Allerdings sind die vielen Holzhäuser spieltechnisch nicht unbedingt erforderlich.
Kontor ist ein Legespiel um Gebiete und Mehrheiten. Das Grundspiel ist recht einfach und macht Spaß und Appetit auf mehr. Der routinierte Spieler wechselt somit gern zum Profispiel. Hier gibt es Sonderkarten, variable Startaufstellungen und vor allem die Möglichkeit, Gebäude des Mitspielers wieder einzureißen. Die bei manch anderen Spielen so zahlreichen (und kostspieligen) Erweiterungen sind bei Kontor also gleich inbegriffen. Da verzeiht man gern die viel zu große Schachtel für das kleine, aber doch sehr schöne Spiel.
Völlig zu Recht wurde "Kontor" 1999 auf die Auswahlliste zum Spiel des Jahres gesetzt.
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Komisches Spiel
Ich weiß nicht warum, aber die (wenigen) Male, in denen ich Kontor auf den Tisch gebracht habe, hat keiner von uns einen rechten Zugang dazu gefunnde. Es ist mir bis heute ein Rätsel, weshalb dieses Spiel auf der Auswahlliste 1999 erschien.
Axel Bungart
Spiel' doch!! Feigling...