Nak Nak

eine Spielerezension von Michael Weber - 31.10.2005
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Nak Nak von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Eine Hand gewürfelt. Also wird das Männchen mit der Hand an den Turm aus Nak Naks angebaut. Hm, Geht das? Ja, wenn man Glück hat. Und Geschick. Wenn nicht, helfen vielleicht die Klammer-Kanten, die einige der Figuren haben. Am Ende wird aber der Männchen-Turm-Bau zu einer Nervensache. Sie wollen nicht so Recht stehen. Jedenfalls nicht so, dass es hält. Und man darf ja nur eine Hand zum Stapeln benutzen. Und ... Rumms, da liegt der Stapel am Boden.

Was wie ein witziges Geschicklichkeitspiel aussieht, entpuppt sich schnell als vermeindlicher Marketing-Gag. Die Figuren sind sammelbar und sprechen auf ihre Weise sicher eine jüngere Zielgruppe an. Sie sind stapelbar, jedenfalls bedingt. Dass man laut Regeln als Verlierer dem Sieger beim Stapel-Wettkampf sogar eine Figur schenken muss, lassen wir mal außen vor. Man muss ja nicht alles mitmachen. Das Problem an den Figuren ist nur, sie halten nicht so richtig. Man kann mit Würfelglück (der gibt nämlich vor, ob die nächste Figur mit Fuß, Hand oder Kopf auf einem der schon im Turm befindlichen Nak Naks gestellt werden muss) und einer ruhigen Hand zwar ein paar Figuren weit kommen, aber insgesamt ...

Die Frage bleibt, wie die Nak Naks auf der Messe 2003 in Nürnberg als riesige Türmchen präsentiert werden konnten. Ob da Klebstoff im Spiel war? Jedenfalls ist das Sammel-Männchen-Spiel keine Offenbarung und für normale Hände nach wenigen Figuren zum Zusammenbruch verurteilt.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
2
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
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