Prinzessin Zauberfee

eine Spielerezension von Alice Riemer - 16.03.2012
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Prinzessin Zauberfee von Haba
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Prinzessin Zauberfee ist ein kooperatives Mal- und Memospiel für zwei bis vier Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Die Idee des Kinderspiels ist es, gemeinsam mit Prinzessin Zauberfee gegen den Kobold Kinkerlitz anzuzaubern. Mit dem magischen Zauberstab, der ein wenig aussieht wie ein rosafarbener Bleistift, malen sie gemeinsam Bilder in die Luft oder auf den Rücken eines Mitspielers, die dann erraten werden müssen.

Das Spiel beinhaltet neben dem bereits erwähnten Zauberstab vier identische Zaubertafeln, auf denen alle Motive abgebildet sind, die entweder in die Luft oder auf den Rücken gezeichnet werden. Des Weiteren gibt es vier Feen- und eine Koboldkarte und die Zauberkarten, auf denen die einzelnen Motive abgebildet sind.

Es gibt zwei Spielvarianten. In der ersten Variante, die wohl eher für jüngere Spieler gedacht ist, spielen alle Spieler zusammen gegen den Kobold. Ein Spieler zieht eine Karte und malt den gezogenen Begriff in die Luft oder auf einen Rücken. Wird der Begriff nicht erraten oder wird ein Kobold gezogen, muss die Karte an die Koboldkarte gelegt werden. Raten die Spieler aber richtig, wird die Karte an die Fee gelegt. Das Kinderspiel endet, wenn entweder der Ring der Fee oder des Kobolds vollständig ist. Ist der Ring des Kobolds als erster voll, haben die Spieler gemeinsam mit Prinzessin Zauberfee verloren. In der zweiten Variante spielt jeder Spieler für sich, indem jeder eine eigene Feenkarte erhält und versuchen muss, seinen Zauberring zu vervollständigen. Der Spieler, der ein Motiv zeichnet, und der Spieler, der als erstes richtig geraten hat, bekommen eine Karte für ihren Zauberring. Zieht ein Spieler einen Kobold, muss er diesen an den Kobold anlegen und darf sich eine Karte aus dem Zauberring eines anderen Mitspielers stibitzen, wenn er errät, welches Motiv unter der verdeckten Karte liegt. Das Spiel endet, sobald ein Spieler seinen Zauberring vollständig hat, oder wenn keine Karten mehr auf dem Tisch liegen.

Würde das Spiel nur nach der ersten Variante spielbar sein, verlören Jungs schnell das Interesse. Aber durch die zweite Variante, in der es um die Merkfähigkeit geht und die Möglichkeit besteht, anderen Spielern etwas wegzunehmen, ist Prinzessin Zauberfee sowohl für Jungs als auch für Mädchen ein interessantes Spiel. Allerdings ist die Aufmachung des Spiels doch eher mädchenhaft, und es bedarf sicherlich bei Jungen etwas Überzeugungsarbeit, dieses Spiel zu spielen.

Da die Vorstellungskraft mancher jüngerer Spieler noch nicht so ausgereift  ist, sind die Zauberkarten, auf denen alle Motive abgebildet sind, eine sehr gute Hilfestellung. Sobald die Mitspieler sicherer sind im „Zeichnen“ und Raten, können die Karten auch weggelassen werden, um das Spiel noch interessanter zu machen. Alles in allem ist Prinzessin Zauberfee ein Kinderspiel, das einem Kindergarten- oder Grundschulkind mit gutem Gewissen geschenkt werden kann.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2 - 4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4 - 10
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2011
Spielkategorisierung
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