Sitting Ducks Deluxe

eine Spielerezension von Silke Groth - 11.09.2010
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Sitting Ducks Deluxe von Reich der Spiele
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Enten aufgepasst, die Jagdsaison ist wieder eröffnet. Sitting Ducks ist wieder da, und diesmal sogar in einer Deluxe Ausgabe. Neben einem deutlichen Plus an Aktionskarten, mit denen die ausliegenden Enten vor allem auf vielseitige Art und Weise das Zeitliche segnen können, sticht das kleine Spielbrett ins Auge, das zwar nicht wirklich nötig, das Spiel aber durch feste Ablageplätze für alle Karten und kleinen Einsparungen für die Fadenkreuze etwas übersichtlicher macht.

Spielerisch ändert sich kaum etwas. Wie gehabt versucht jeder Spieler seine kleine Entenfamilie vor dem Hinscheiden zu bewahren. Ein Spielzug besteht aus dem Spielen einer der fünf Handkarten, mit der Enten ins Fadenkreuz rücken, abgeschossen, bewegt oder vielleicht auch mal versteckt werden. Eventuell entstandene Lücken auf dem sechs Plätze umfassenden See, werden sofort durch nachrückende Enten aufgefüllt. Schafft es eine Ente über den Teich, landet sie erneut unter dem Nachziehstapel und kann sich auf eine weitere Runde freuen. Der Spieler der als letztes eine Ente im Spiel hat, gewinnt das Spiel.

Für Abwechslung sorgen neue Karten wie die "Vogelgrippe", mit der das komplette Schussfeld auf einmal abgeräumt wird oder "Frank-Ent-Stein", bei der eine bereits eliminierte Ente von den Toten auferstehen darf. Eigentlich schon ausgeschiedene Spieler können so durchaus zurück ins Spiel kommen. Als neue Kartenart sind auch noch die Küken im Spiel. Sobald eines dieser engelsgleichen Geschöpfe auf dem Teich erscheint, legen alle Jäger ihre Flinten solange gerührt beiseite, bis die Mini-Ente wieder von dannen gepaddelt ist.

Wer das Spiel bereits in der ürsprünglichen Grundausstattung besitzt, benötigt die Deluxe-Ausgabe nicht unbedingt. Denn im Grunde bleibt trotz einiger neuer Aktionskarten alles beim alten. Das Spiel ist witzig, schnell und sehr chaotisch. Ein lupenreines Glücks- und   Ärgerspiel (was nicht jedermanns Sache ist), das von seinem einfachen Spielprinzip, der witzigen Grafik und einer gehörigen Portion Schadenfreude lebt. Ziemlich sinnfrei, aber gut. 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
3 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
10
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2009
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
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