Goldsieber

Premiummarke von Noris Spiele

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Goldsieber ist eine eigenständige Spiele-Linie der Simba Dickie Group, die ihren Sitz in Fürth, Deutschland, hat. 2002 wurde Goldsieber dem übernommenen Spieleverlag Noris Spiele als Marke einverleibt, der über Goldsieber seine hochwertigen Autorenspiele vertreibt.

Die Firmeninhaber der Simba Dickie Group, Fritz Sieber und Sohn Michael, gründeten Goldsieber im Jahre 1995. Für die Entwicklung der Spiele zeichneten zu Beginn die beiden Spieleautoren Klaus Teuber und Reiner Müller (TM Spiele) verantwortlich, die den Namen Goldsieber schnell in Spielerkreise und auf die Auswahllisten renommierter Spiele-Preise brachten. Goldsieber Spiele richten sich an Kinder, Familien sowie Vielspieler und decken ein breites Spielspektrum ab. Als die Simba Dickie Group den Verlag Noris Spiele übernimmt, überträgt sie die Spiele-Linie Goldsieber in dessen Verantwortungsbereich.

Brettspiele, Kartenspiele, Abenteuerspiele, Geschicklichkeitsspiele werden von Goldsieber selbst und in Zusammenarbeit mit wechselnden Autoren entwickelt. Das Motto der Spielemarke „Damit Spielen einfach Spaß macht“ zeigt sich sowohl in der Spiele Auswahl als auch in der frischen, fröhlichen und humorvollen grafischen Gestaltung der Themenspiele. Und das kommt auch beim Spielerpublikum und den Kritikern an. Seit der Gründung finden sich Goldsieber Spiele regelmäßig auf den Auswahllisten für die renommierten deutschen Spiele-Preise. Die Entwicklung stoppte Ende des ersten Jahrzehnts der 2000er-Jahre, es kommen seitdem kaum noch neue Gesellschaftsspiele unter der Marke Goldsiber in den Handel.

Zu den beliebten Klassikern der Goldsieber Spiele zählen Galopp Royal, Linie 1, Entdecker, Ab die Post, Manitou, Pfeffersäcke, Das Amulett, Die Säulen von Venedig. Mit dem Deutschen Kinderspiele Preis wurden ausgezeichnet: Hallo Dachs 1996, Die Ritter von der Haselnuss 1997. Ebenfalls 1997 holte Goldsieber mit dem Spiel Mississippi Queen den Titel Spiel des Jahres, Löwenherz - Die Grenzen der Macht gewann den Deutschen Spiele Preis.

Kommentare

Sehr geehrte Firmeninhaber,

habe vor Kurzem ein Würfelspiel (in Verbindung mit 32 Karten) entworfen und gestaltet. Seitdem spielt mein Großneffe (4) am liebsten mit diesem Spiel. Es handelt von dem Feuerwehrmann SAM und seine Aktionen. Auch seine Freunde wünschen sich das Spiel. Nun raten mir alle, ich sollte es veröffentlichen lassen, weiß aber leider nicht, wie ich vorgehen soll.

Mir ist bewußt, dass SAM eine geschützte Figur ist, möchte aber auch meine Idee schützen.

Wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir weiterhelfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen,

Gerda Brauner

PS: außer diesem Spiel habe ich auch noch ein Kartenspiel und ein Würfelspiel für Bewohner eines Altenheimes (um ihre geistigen Fähigkeiten zu erhalten oder wieder zu beleben) in Arbeit.

Liebe Gerda Brauner,

 

erstmal herzlichen Glückwunsch zum ersten Erfolg! Die eigene Verwandtschaft sollten die schärfsten Kritiker sein.

 

Der Weg zu einer Veröffentlichung ist sehr lang und mühsam. Das Schwierigste wird sein, einen Verlag zu finden, der sich dafür interessiert. Dazu müssten Sie sich direkt an die Verlage wenden, ihnen einen Prototypen Ihres Modells zusenden und hoffen, dass sie dort mit Ihrer - hoffentlich innovativen - Idee ankommen. Wenn Sie in der Nähe von Essen wohnen, empfehle ich Ihnen, im Oktober zur Spielmesse zu fahren. Dort finden Sie alle namhaften Verlage an einem Fleck. Allerdings sollten Sie auch dann nicht ohne Termin anreisen, da die Verantwortlichen in diesen vier Tagen bestimmt keine Langweile haben.

 

Schließlich kann ich Ihnen noch empfehlen, sich an die Spieleautorenzunft (SAZ) zu wenden (http://www.spieleautorenzunft.de/). Dort haben sich viele populäre Autoren zusammengetan, um ihr Wissen auszutauschen. Aus diesen Reihen kommt auch ein ganzer Stapel an Literatur, der sich mit dem Erfinden von Spielen beschäftigt. Ebenso finden Sie auf der Homepage Hinweise zu Veranstaltungen, die für Sie interessant sein könnten.

 

Wir wünschen Ihnen ganz viel Erfolg und vor allem viel Durchhaltevermögen. Lassen Sie sich von anfänglichen Absagen nicht entmutigen.

 

Herzliche Grüße aus dem Reich der Spiele und schauen Sie gerne wieder rein.

 

Axel Bungart

Chefredakteur

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