Dino-Alarm

eine Spielerezension von Eva Timme - 16.10.2012
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Dino-Alarm von Haba
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Dinos sind soziale Wesen, zumindest die meisten. In diesem Kinderspiel wollen sie gerne zu ihren Familien oder zumindest zu einem Dinosaurier, der ihnen ähnlich sieht. Nur der T-Rex ist gar nicht freundlich und brüllt, was das Zeug hält. Schon hat er wieder einen Dinosaurier verjagt.

Dino-Alarm ist eine wirklich gute Memo-Variante mit einem Thema, was in unseren Spielerunden vorallem die Jungs angesprochen hat. Aus den gut gemischten 40 Dinosraurierkarten wird ein Startfeld von 3 x 3 Karten gebildet und zu Beginn einer Partie Dino-Alarm einmal für alle gut sichtbar aufgedeckt.

Nun gilt es nur, sich diese neun Karten zu merken, dann kann einem nichts mehr geschehen. Das ist leichter gesagt als getan, denn die Dinos wechseln dauernd den Platz.

Wer bei Dino-Alarm am Zug ist, nimmt sich die oberste Karte von Nachziehstapel und deckt diese auf. Nun gilt es den gleichen Dinosaurier zu finden, der auf der Karte abgebildet ist, oder zumindest einen, bei dem er sich heimisch fühlt, weil er die gleiche Farbe hat.

Der Spieler deckt eine verdeckte Karte vom Spielfeld auf. Stimmt die Farbe oder die Art mit der Suchkarte überein? Prima, der gefundene Saurier kommt zu dem Spieler, die Suchkarte wird verdeckt in die Auslage gelegt.

Der Zug eines Kindes endet bei Dino-Alarm, wenn ein Dinosaurier keinen Freund finden konnte, dann wird trotzdem die Karte auf dem Tisch durch die Suchkarte ersetzt. Oder das Kind war dreimal erfolgreich, dann wittert der T-Rex ein Dinotreffen und kommt angelaufen.
Die Figur wird vor das Kind gestellt, was in seinem Zug drei Dinos finden konnte und bleibt dort so lange stehen, bis das nächste Kind drei mal erfolgreich war in einem Zug.

Wird nämlich die Karte vom gefährlichen T-Rex aufgedeckt, so jagt er einen Saurier von dem Kind weg, bei dem er gerade steht und der Spieler, der den gefährlichen Saurier aufgedeckt hat, bekommt diese Karte.

Das Kinderspiel endet, wenn alle Dinokarte aus dem Vorrat aufgebraucht sind. Der Spieler mit den meisten Karten gewinnt bei Dino-Alarm.

Im Prinzip ist Dino-Alarm eine willkommene Memo-Variante, die Kinder hatten viel Spaß und auch viel Schadenfreude. Aber dadurch, dass der T-Rex immer bei dem Kind steht, was gerade sehr erfolgreich war, ist das Spiel recht ausgeglichen gewesen und die Kinder konnten eine Niederlage erstaunlich gut aushalten. Als Mitbringspiel würde ich Dino-Alarm für einen Dinosaurierfan durchaus empfehlen und es ist auch für die mitspielenden Eltern nicht langweilig.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Grafik: 
Spielerzahl: 
2 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
5 - 99
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2012
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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