Lumis

Der Pfad des Feuers

eine Spielerezension von Johannes Halbig - 06.11.2015
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Lumis - Foto von Kosmos
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Die thematische Einbindung von Spielen verlangt uns Spielern hin und wieder schon einiges ab. Das Spiel Lumis von Stephen Glenn (Kosmos) schlägt dabei so ziemlich alles, was uns auf diesem Feld begegnet. Die Aufgabe der Spieler besteht hier darin, einen durchgehenden Pfad aus Feuersteinen auf dem Spielbrett zu erschaffen. Wozu dieser Pfad dienen soll, wird zwar nicht ausgesprochen, aber es kann sich dabei wohl nur um die Zerstörung des Spielbrettes durch Feuer handeln. Da hätten wir Spieler doch gerne ein anderes Thema.

Vom Thema abgesehen, ist die Aufgabe nicht neu: Verbindung von zwei Spielplanseiten durch eigene Steine. Durch den Einsatz von Karten kommt dabei ein Zufallsfaktor ins Spiel, der eingefleischten Strategiespielern wahrscheinlich nicht gefallen wird, der aber andererseits dem Spiel eine gewisse Leichtigkeit verleiht.

Wie wird Lumis gespielt?

Zu Beginn des Spieles erhält jeder Spieler eine Sorte von Feuersteinen und die dazugehörigen Nachschubkarten. Wer an der Reihe ist, führt eine von vier Aktionen durch. Er zieht entweder Karten nach, gibt Karten an seinen Teampartner weiter (diese Aktion entfällt natürlich bei zwei Spielern), setzt einen Turm oder schließt eine Verbindung zwischen eigenen Türmen. Die Anzahl der zu ziehenden Karten wird durch die Nachschubkarten geregelt (es können ein bis vier Karten nachgezogen werden, wobei das Handkartenlimit von 15 Karten nicht überschritten werden darf).

Im Teamspiel dürfen die Teams sich nicht untereinander absprechen. Mitteilungen werden im Idealfall nur über die Karten gemacht, die man an den jeweiligen Partner weitergibt. Da ist immer mal wieder „um die Ecke denken“ angesagt.

Das Spiel endet sofort, wenn es einem Team gelingt, einen durchgehenden Pfad zwischen seinen gegenüberliegenden Grundlinien zu bilden. Das Spiel endet auch sofort, wenn die Feuersteine einer Farbe ausgehen. Das Team dieser Farbe verliert das Spiel dann sofort.

Wie gut ist Lumis als Gesellschaftsspiel?

Durch die Karten erhält das Spiel eine gewisse Leichtigkeit, wird aber natürlich auf der anderen Seite dafür sehr glücksabhängig. Das Spielmaterial ist solide und das Zusammensetzen der Türme und das Anbringen der Feuersteine auf den Türmen gelingt mit etwas Übung ganz gut. Lumis im Teamspiel hat uns besser gefallen als das Duell zu zweit, da durch den Wegfall der Weitergabe von Karten ein spannendes Element des Spiels verlorengeht.

Video: 

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
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Grafik: 
Spielerzahl: 
2
4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
10
Spieldauer (Minuten): 
30
Jahrgang: 
2015
Spielkategorisierung
Spielethema: 
Spielegattung: 
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