Sau-Bande! - Mitbringspiel

Matschen, bis die Sau quiekt!

eine Spielerezension von Melanie Pausch - 10.09.2016
  Spiel kaufen kommentieren
Sau-Bande Mitbringspiel - Foto von Ravensburger
Lesezeit: ca. 2 Minuten

Der Untertitel des Mitbringspiels Sau-Bande von Ravensburger verrät schon den Spielinhalt sehr genau. Wie beim Original Sau-Bande beschmeißen sich die jungen Ferkel mit Matschbällen, bis Mutter Sau quiekt. Mutter Sau badet vergnügt und ihre Ferkel matschen sich ein. Doch aufgepasst: Irgendwann bekommt es Mutter Sau mit und der Spaß ist vorbei, es geht zum Baden.

Wie wird das Mitbringspiel für Kinder Sau-Bande gespielt?

Mutter Sau wird durch einen elekronischen Timer dargestellt. Die Sau quiekt vergnügt im Wasserbad. Während der Timer läuft, deckt ein Spieler Karten auf. Es werden solange Karten aufgedeckt, wie Ferkel zu sehen sind. Deckt der Spieler eine Karte mit einer Matschkugel auf, so gibt er den "großen" Matschballmarker an einen Spieler seiner Wahl weiter. Dieser ist nun an der Reihe und versucht, durch weiteres Aufdecken den Matschball wieder loszuwerden.

Doch aufgepasst! Die Mutter Sau unterbricht nach einiger Zeit ihr fröhliches Quieken und wird wütend. Das Ferkel, das zu diesem Zeitpunkt den Matschball besitzt, wird von der Mutter Sau zum Baden geschickt und erhält einen „Wasch-Dich“ Chip. Das Ferkel, das als erstes vier  „Wasch-Dich“ Chips gesammelt hat, verliert.

Wie gut ist das Kinderspiel Sau-Bande als Mitbringspiel?

Als erstes einige Worte zum Material: Schade, es hätte besser sein können. Leider beinhaltet das Kinderspiel viel zu dünnes Material auch für erwachsenen Hände. Das Material ist dünn wie Papier und kann schon mal dazu führen, dass die Karten am Tisch kleben bleiben. Nach einigen Partien sind die Ränder der Karten schon beschädigt, da sie oft mithilfe der Fingernägel vom Tisch befreit werden müssen. Für ein Reaktionsspiel, das Schnelligkeit beim Umdrehen der Karten erfordert, ist dies leider das falsche Material.

Zum elektronischen Timer: Gute Idee aber immer wieder der gleiche Rhythmus, der nach einigen Partien durchschaubar ist und vor allem älteren Kindern den Spielspaß verdirbt.

Zum Spielprinzip: Elektronischer Timer gepaart mit Kartenaufdecken. Altes und verbrauchtes Spielprinzip.

Beim Spiel riss es niemanden vom Hocker und versprach Langeweile statt Spielespaß. Das Mitbringspiel ist etwas für ein paar Partien, aber kein Knaller, der immer wieder aus dem Schrank gezogen wird. Ob der elektronische Timer in einem Kinderspiel enthalten sein muss, muss jeder für sich entscheiden. Könnte vielleicht auch anders gelöst werden.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
2-4
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
4-8
Spieldauer (Minuten): 
15
Jahrgang: 
2016
Spielkategorisierung
Spielefamilie: 
Spielethema: 
Mehr zum Spiel