Spielemesse: Hoffentlich ist neu dann auch besser!

Welche Möglichkeiten der Umbau der Messehallen in Essen bieten kann

ein spielerischer Artikel von Tanja Koch - 23.10.2012
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Als ich es das erste mal las, war es ein Schock! Die Messehallen in Essen werden umgebaut! Unsere geheiligten Hallen, mein erweitertes Wohnzimmer, in dem ich ein Mal im Jahr Freunde treffen kann, die zu weit weg wohnen... Ausgerechnet da soll sich was ändern?

Der Herzschlag stoppte kurz und wurde dann ganz schnell - wie viele Erinnerungen verbinde ich nicht nur mit der Veranstaltung selbst, sondern auch den Räumlichkeiten, in denen ich mich mittlerweile blind zurechtfinde.

Und doch, einmal ganz ohne diesen Herzschmerz betrachtet, hatten wir nicht jedes Jahr was zu meckern? Über die schlechte Lüftung teilweise (die das Messepublikum dieses Jahr ja wieder zu spüren bekam), die schmalen Gänge, die ein Durchkommen mit Kinderwagen schwer machen?

Grund genug für mich, auf der diesjährigen Hallen-Abschiedstournee auf der Spielemesse in Essen auch mal genauer hinzuschauen: was hat ein Babywickelraum im ersten Stock zu suchen, wenn man nur über die Treppe dorthin gelangt? Wieso gibt es nur so wenige Geldautomaten? Warum bricht mit schöner Regelmäßigkeit das Netzwerk zusammen, so dass elektronische Zahlungsmittel nur noch eingeschränkt akzeptiert werden können? Warum zum Teufel stolpere ich über eine Bodenabdeckung? Wo hängen hier die Feuerlöscher und wo ist der Notausgang? Ist die Messe wirklich barrierefrei oder sind die Rampen nicht doch manchmal ein wenig zu schmal?

Alles Punkte, an denen jetzt angesetzt werden kann - und über die sich vortefflich meckern ließe, wenn sie in der neuen Version der Hallen nicht verbessert werden würden!

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