Hans im Glück

Saugute Spiele

Der Spieleverlag Hans im Glück, der in München ansässig ist, steht für saugute Spiele. Bernd Brunnhofer und Karl-Heinz Schmiel gründeten den Spieleverlag 1983 und haben damit wieder einmal mehr bewiesen, dass aus einer Garagenwerkstatt ein renommiertes Unternehmen erwachsen kann.

Gerne erzählt Bernd Brunnhofer von seiner einstigen „Hinterhof-Firma“, die heute zu den erfolgreichsten Spieleverlagen in Deutschland zählt. Er kam damals von der Uni an den Spieltisch und verfolgte fortan nur noch das Ziel, gute Spiele zu machen. Karl-Heinz Schmiel ist seit 1987 nicht mehr mit von der Partie, dafür versammelt Redakteur und Verlagschef Brunnhofer eine kleine, aber feine Mannschaft von Mitarbeitern und Autoren um sich herum, die für Spielfreude sorgen. Die Spiele des Verlags werden über Schmidt Spiele vertrieben.

Das Sortiment von Hans im Glück konzentriert sich auf Brett- und Kartenspiele, die von Abenteuer und Strategie, von fernen Ländern und vergangenen Zeiten handeln. Ob es der wilde Westen, das geheimnisvolle Asien oder die Burg im Mittelalter sind, das Spektrum für Kinder und Erwachsene zeigt sich breit gefächert. Die hohe Spielqualität und die ebenso authentische Illustration der Spiele haben dem Verlag Auszeichnungen am laufenden Band eingebracht. Der bisher größte Spiel- und Verkaufserfolg gelang Hans im Glück mit dem Legespiel Carcassonne.

Hans im Glück Spiele werden von findigen Autoren entwickelt. Zum Autorenpool zählen Ralf zur Linde, Reiner Knizia, Wolfgang Kramer, Din Li, Tom Lehmann, Robert F. Watson sowie Klaus-Jürgen Wrede. Mit den Spielen Carcassonne und Dominion hat sich ein eigenständiger Bereich für Turniere und Meisterschaften herausgebildet, in denen Spieler den Titel für sich entscheiden können. Neben der Deutschen Meisterschaft wurde 2011 auch erstmals eine Weltmeisterschaft für die beiden Spieleklassiker von Hans im Glück veranstaltet.

Die Auszeichnung Spiel des Jahres tragen: Drunter & Drüber (1991), Manhattan (1994), El Grande (1996), Carcassonne (2001), Thurn und Taxis (2006) sowie Dominion (2009). Die Spiele St. Petersburg, Amun-Re, Euphrat & Tigris sowie Modern Art wurden, neben Carcassonne und El Grande, mit dem Deutschen Spiele Preis prämiert.
 

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