Fast Food Fear

eine Spielerezension von Marina Roemer - 15.09.2018
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Fast Food Fear - Foto von Kosmos
Lesezeit: ca. 3 Minuten

Ein Schnellimbiss für Monster, die alle großen Hunger haben. Sie haben keine Geduld und darum heißt es möglichst schnell die Kunden zufrieden zu stellen. Darum geht es beim Familienspiel Fast Foof Fear von Dario Dordoni (Kosmos).

Wie wird fast Food Fear gespielt?

Der erste Spieler bekommt die Restaurant-Chef Karte und legt sie offen vor sich hin. Außerdem bekommt er die Sanduhr. Dann sortiert er die Monsterkarten und die Menükarten nach ihren Rückseiten und mischt beide Stapel. Von den Monsterkarten werden so viele Karten verdeckt in einer Reihe ausgelegt, wie Spieler teilnehmen, plus eine weitere Karte. Von den Menükarten erhält jeder Spieler sechs Karten verdeckt ausgeteilt. Die restlichen Karten bilden den Nachziehstapel. Es gibt zwölf verschiedene Gerichte im Angebot. Sobald der Restaurant Chef die Sanduhr umdreht, läuft die Zeit. Zuerst deckt der Chef die Hälfte der ausliegenden Monsterkarten auf. Auf jeder Monsterkarte ist die Bestellung dieses Monsters abgebildet. Die Bestellung besteht, je nach Monster, aus drei, vier oder fünf verschiedene Gerichte. Nur wenn ein einzelner Spieler in seinem Spielzug alle diese Gerichte auf einmal aus seiner Hand ablegen kann, gilt die Bestellung dieses Monsters als erfüllt. Hierbei ist es erlaubt, sich jederzeit untereinander abzusprechen.

Wer an der Reihe ist, muss eine von drei Aktionen durchführen: Die Bestellung eines beliebigen aufgedeckten Monsters erfüllen, eine Aktionskarte spielen oder eine Karte abwerfen. Am Ende seines Spielzugs zieht der Spieler so viele Menükarten vom Nachziehstapel, bis er wieder sechs Karten auf der Hand hat. Wenn der Nachziehstapel verbraucht ist, wird einfach der Ablagestapel umgedreht. Dann wird eine weitere Monsterkarte vom Stapel aufgedeckt. Diese Bestellung muss nun erfüllt werden, um das Spiel zu gewinnen.

Das Spiel kann auf zwei Arten enden: Die Zeit ist abgelaufen. Dann haben alle gemeinsam verloren. Oder, es liegen keine Monsterkarten mehr in der Auslage. Dann haben alle gemeinsam gewonnen, die Monster sind satt!

Lohnt sich das Familienspiel Fast Food Fear?

Um zu üben, kann man das Spiel für den Anfang etwas leichter machen. Man verliert nicht direkt, wenn die Sanduhr abgelaufen ist. Stattdessen darf das vordere Monster entfernt werden und erst nach drei verärgerten Monstern, haben alle das Spiel verloren. Um alles schwerer zu gestalten, kann man vor Beginn der Runde eine oder sogar zwei Aktionskarten „Lasst euch Zeit“ entfernen. Dadurch ist es nicht mehr so leicht die Sanduhr umzudrehen. Oder es werden zu Beginn gleich ein oder sogar zwei Monster mehr in die Auslage gelegt.

Fast Food Fear ist ein kurzweiliges und kooperatives Spiel. Durch den Zeitdruck mit der Sanduhr ist man immer in Aktion und darf sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es ist wichtig sich immer gut abzusprechen, das erfordert erst etwas Übung. Schön ist es, dass es verschiedene Schwierigkeitsstufen gibt. Das macht es Anfängern leichter und Könnern wird es nicht so schnell langweilig. Da dieses Spiel schnell erklärt ist, kann man direkt damit starten.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Spieletitel: 
Verlag: 
Spieleautor: 
Spielerzahl: 
3-6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
15
Spielkategorisierung
Spielegattung: 
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