Deutschland sucht den Superstar

eine Spielerezension von Armando Schmidt - 31.10.2005
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Deutschland sucht den Superstar von
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Millionen Menschen verbringen jeden Samstagabend vor dem Fernseher und fiebern bei "Deutschland sucht den Superstar" mit den Kandidaten. Passend zu dieser Show gibt es nun auch ein Gesellschaftsspiel für all die Musikbegeisterten und natürlich auch für alle Fans dieser Sendung.

Ob das Spiel jedoch auch den Anspruch eines Familienspieles erfüllen kann, bleibt dahingestellt. Denn dieses Spiel hat es wirklich in sich. Man muss nicht nur beweisen, dass man mitsingen, weitersingen oder vorsingen kann, sondern auch zeigen, dass man die entsprechenden Lieder oder die Texte genau kennt und auch erraten kann. Das ist alles gar nicht so einfach. Oder testen Sie zum Beispiel selber mal, ob Sie aus dem Stand heraus die Reihenfolge der einzelnen Titel auf ihrer Lieblings-CD kennen ...

Während man auf dem Weg zum Ziel ist, kommen immer wieder Felder, auf denen man solche und ähnliche Aufgaben meistern muss. Wie bei der Sendung treten auch in diesem Spiel alle Spieler gegeneinander an, um am Ende als Superstar gefeiert zu werden. Wer dann als Erstes am Ziel angelangt ist, wird der neue Superstar und darf als Krönung noch sein Lieblingslied auf der CD singen.

Das Spiel ist ganz einfach und auch relativ schlicht aufgebaut. Gut, dass bei jeder Spielrunde die CDs auswechselt werden. Somit bleibt die Abwechslung erhalten, und der Kampf um den Superstar-Titel beginnt immer wieder von neuem. Je größer die CD-Sammlung, desto vielfältiger ist die Herausforderung. So kann man dieses Spiel mit Hip Hop, Volksmusik bis hin zu Kinderliedern spielen. Dadurch ist es für jeden Musikgeschmack prima geeignet. Wen man dabei allerdings seine Musiksammlung nicht so gut kennt, hat man auch schlechte Aussichten, dieses Spiel zu gewinnen.

Für alle, die gerne hemmungslos drauflos singen und dabei genauso gerne im Mittelpunkt stehen, ist dieses Spiel genau das Richtige. Gerade Jugendlichen stehen diesem Spiel, aufgrund der populären Fernsehvorlage sehr aufgeschlossen gegenüber. Auch alle "Nicht-Fans" der Sendung oder ältere Semester können, in einer lustigen und geselligen Runde, ihren Spaß an diesem Spiel haben. Dabei sollte man aber schon seine Hemmungen ablegen können, und den Spiel-Spaß in den Vordergrund stellen. Wem dies nicht so ohne weiteres gelingt oder damit auch so seine Probleme hat, wird sich mit diesem Spiel sehr schwer tun und dann lieber seine Finger davon lassen.

Spieleinfo

Verlagsangaben
Verlag: 
Spielerzahl: 
3 - 6
Altersempfehlung (ab bzw. von/bis Jahre): 
8
Spieldauer (Minuten): 
45
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